• Optikermeister raten Schulanfängern zum Augen-Check
  • Kinderbrillen müssen perfekt angepasst sein
     
Achtung: Schlechtes Sehen erhöht Unfallrisiko auf dem Schulweg
 

FertigbrillenVor allem Schulanfänger sollten sich einer vorsorglichen Augenuntersuchung unterziehen, empfehlen Österreichs Optikermeister. "Auf dem Schulweg haben fehlsichtige Kinder ein zehnmal größeres Unfallrisiko als ihre Mitschüler", warnt Walter Braun, Bundesinnungsmeister der österreichischen Augen- und Kontaktlinsenoptiker. Jedes dritte Schulkind* in Österreich ist von einer Fehlsichtigkeit betroffen. Probleme mit dem Sehvermögen beeinträchtigen außerdem die schulischen Leistungen.

Wachsamkeit ist aber auch in den folgenden Schuljahren angebracht. "Oft lässt die Sehkraft während eines Wachstumsschubs nach und muss in dieser Zeit mit einer entsprechenden Brille korrigiert werden", spricht Braun aus Erfahrung. Häufige Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und Müdigkeit können Anzeichen für Fehlsichtigkeit sein. Auch beim Lernen und Spielen am PC machen sich eventuell vorhandene Sehprobleme durch trockene Augen, starke Ermüdung, Kopfschmerzen und anderes mehr bemerkbar.

Die ideale Kinderbrille ist aus hautverträglichen und allergikergeeigneten Materialien, leicht und dabei robust. Schrauben und Metallteile sind so angebracht, dass sie auch einem kleinen Wildfang nicht gefährlich werden können. Seit kurzem gibt es bei Österreichs Optikermeistern eine Novität, die vor allem den Allerjüngsten das Tragen einer Brille erleichtert. Die "Zerotondo"-Modelle von Benetton erfüllen alle Anforderungen an eine ideale Kinderbrille und nehmen besonders große Rücksicht auf die kindliche Anatomie. Generell muss jede Kinderbrille vom Fachmann perfekt angepasst werden, denn eine schlecht sitzende Brille wird immer wieder abgenommen und kann somit ihren Zweck nicht erfüllen.
*Quelle: Statistisches Zentralamt

2000-08-31

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